When AI Music Gives Me Goosebumps
For years, my taste in music was actually pretty easy to describe: German rock, the 80s and 90s, and all the music that has accompanied me for a long time. And now, somehow, Vikings have suddenly moved into my playlist. 😄⚔️ Epic sounds, powerful drums, deep male voices, strong female vocals, choirs and plenty of bass. The strange thing is that I never really searched for this kind of music. I simply stumbled across a few songs, kept listening and suddenly realized how much I liked them. Even more surprising: my wife likes this music too. Apparently, I'm not the only one in our house whose musical taste has taken a little detour towards the north.
I have to admit that with some of these songs I hardly understand a single word. But strangely enough, that doesn't bother me at all. The voices almost become instruments themselves, especially when deep male vocals are combined with a powerful female voice. Together with the drums, choirs and melodies, it creates an atmosphere that simply works. Some songs actually give me goosebumps, even though I couldn't tell you exactly what they are singing about. Maybe that's what fascinates me so much: I don't understand every word, but I understand the feeling behind it.
I notice it especially when I'm driving. Some of these songs simply can't be played quietly. The volume goes up, the bass pushes through the speakers and for a short moment I feel a little younger again. It reminds me of the days when music wasn't supposed to play quietly in the background. It had to have power, and you didn't just hear the bass – you felt it. Apparently that feeling never really disappeared.
What makes the whole thing even more interesting is that many of the songs currently on my playlist were created with the help of artificial intelligence. At first I wondered whether that should bother me. But why should it? My old music hasn't disappeared. I still enjoy German rock and the music of the 80s and 90s. AI has simply introduced me to something I probably would never have searched for myself. And if a song can give me goosebumps, make me turn up the volume in the car and bring back a feeling from years ago, then for me it has already done what music is supposed to do. Apparently a few Vikings have moved into our playlist – and it looks like they're allowed to stay. 😄⚔️🔥
📷 [My current playlist]
Wenn KI-Musik mir Gänsehaut macht
Jahrelang konnte ich meinen Musikgeschmack eigentlich ziemlich einfach beschreiben: deutscher Rock, die 80er und 90er und eben die Musik, die mich schon lange begleitet. Und jetzt sind irgendwie plötzlich Wikinger in meiner Playlist eingezogen. 😄⚔️ Epische Klänge, mächtige Trommeln, tiefe Männerstimmen, kräftige Frauenstimmen, Chöre und ordentlich Bass. Das Verrückte daran ist, dass ich nach dieser Musik überhaupt nicht gesucht habe. Ich bin einfach über ein paar Titel gestolpert, habe weitergehört und irgendwann festgestellt, wie gut mir das eigentlich gefällt. Noch überraschender ist, dass auch meine Frau diese Musik gerne hört. Offenbar bin ich bei uns also nicht der Einzige, dessen Musikgeschmack gerade einen kleinen Umweg Richtung Norden genommen hat.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei einigen Liedern kaum ein Wort verstehe. Merkwürdigerweise stört mich das überhaupt nicht. Die Stimmen werden dabei fast selbst zu Instrumenten, besonders wenn eine tiefe Männerstimme auf eine kräftige Frauenstimme trifft. Zusammen mit den Trommeln, Chören und Melodien entsteht eine Atmosphäre, die einfach funktioniert. Bei manchen Titeln bekomme ich regelrecht Gänsehaut, obwohl ich nicht einmal genau sagen könnte, worüber eigentlich gesungen wird. Vielleicht ist genau das der Punkt: Ich verstehe nicht jedes Wort, aber ich verstehe das Gefühl dahinter.
Besonders merke ich das im Auto. Einige dieser Titel kann man einfach nicht leise hören. Dann wird die Musik aufgedreht, der Bass drückt aus den Boxen und für einen kurzen Moment fühle ich mich tatsächlich wieder ein Stück jünger. Es erinnert mich an früher, als Musik nicht einfach nur leise im Hintergrund laufen sollte. Sie musste Druck haben und den Bass hat man nicht nur gehört, sondern gespürt. Anscheinend ist dieses Gefühl nie wirklich verschwunden.
Das Interessante an der ganzen Sache ist, dass viele der Titel, die gerade auf meiner Playlist laufen, mit Hilfe künstlicher Intelligenz entstanden sind. Anfangs habe ich mich tatsächlich gefragt, ob mich das stören sollte. Aber warum eigentlich? Meine alte Musik ist dadurch nicht verschwunden. Deutschen Rock sowie die 80er und 90er höre ich immer noch gerne. Die KI hat mir lediglich etwas gezeigt, nach dem ich wahrscheinlich selbst niemals gesucht hätte. Und wenn ein Lied es schafft, mir Gänsehaut zu machen, mich im Auto die Lautstärke hochdrehen zu lassen und für ein paar Minuten dieses Gefühl von früher zurückzubringen, dann hat die Musik für mich ihren Zweck erfüllt. Offenbar sind ein paar Wikinger in unsere Playlist eingezogen – und so wie es aussieht, dürfen sie bleiben. 😄⚔️🔥
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